PENSION KIRCHGRUND
Gerhardtsgereuth

Gerhardtsgereuth im Wandel der Zeit

Gerhardtsgereuth hat geschichtlich mehrfach seine Zugehörigkeit wechseln müssen. So gehörte der Ort seit seiner Erstbennenung im Jahre 1181 bis 1584 zur Grafschaft Henneberg, zu Sachsen-Meiningen bis 1815 und wurde mit dem Wiener Frieden (Frieden von Wien) bis zum Jahre 1964 zu einer preußischen Enklave mitten in Thüringen.

Erst 1950 wurde das Dorf dem es umgebenden Freistaat Thüringen zugesprochen. Auf seine besondere Lage als Grenzort weisen verschiedene Flurbezeichnungen wie Grenzteich, Zollhaus oder Landwehr hin. Bei letzteren handelt es sich um eine bis heute in Form von Grabenstrukturen sichtbare Demakationslinie südlich und südwestlich von Gerhardtsgereuth, die der Verteidigung gegen mögliche Agressoren von außen diente.